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»Ostthüringer Zeitung« vom Dezember 2004

Mit Patentlösung aus Gera Marktlücke erobert

Ehrung der Zeitungsgruppe Thüringen für UGN-Umwelttechnik

 

Zur Ehrung in Erfurt konnten wir leider nicht fahren, bedauerte Herbert Zölsmann. Deshalb überreichte gestern Jürgen Nehrhoff, Stadtvertriebsleiter der Zeitungsgruppe Thüringen (ZGT) der Geraer Firma UGN-Umwelttechnik GmbH die Ehrenurkunde im Wettbewerb 2004 um den Gründerpreis Marktlücke. UGN gehört zu fünf Unternehmen in Thüringen die, neben den drei Siegern, besonders geehrt wurden in dem von ZGT und den Industrie- und Handelskammern Ostthüringen und Erfurt getragenen Wettbewerb.Mit einer Patentlösung für Biofilter ist die im Gewerbepark Keplerstraße ansässige UGN-Umwelttechnik GmbH in eine Marktlücke gestoßen und bis zu Wettbewerbsehren vorgedrungen.

Im Jahr 2002 hatte sich das Unternehmen gegründet, berichtet Geschäftsführerin Kerstin Krame. Die Produktion und der Massenabsatz von Biofiltern sollte zunächst ein neues Standbein werden.  Doch dann wurde eine eigene Produktfamilie entwickelt und statt Massenabsatz die ingenieurtechnische Entwicklung verschiedenartiger Produkte favorisiert. "Somit entstehen Problemlösungen, abgestimmt auf die Wünsche des Auftraggebers."

Im Vorjahr wurde ein Patent und in diesem Jahr fünf Gebrauchsmuster erteilt. In Dachrinnen sind Biofilter von UGN gegen Geruchsbelästigungen ebenso zu finden wie eine Großanlage im Chemiewerk Greiz. Im Auftrag des Zweckverbandes Wasser/Abwasser "Mittleres Elstertal" wurden Filter am Regenüberlaufbecken in Geras Buga-Gelände bis zur Weißen Elster eingebaut. In der Saalfelder Schokoladenfabrik wird das Abwasser mit der Hilfe aus Gera gefiltert. Vom Forschungszentrum Karlsruhe gibt es einen Forschungsauftrag. Und selbst im konservativen Bayern konnten die Geraer bereits Fuß fassen.

Neben dem bundesweiten Einsatz der Patentlösungen von UGN gibt es inzwischen internationale Beziehungen. Verhandlungen über 1000 Filter laufen derzeit mit einer Kommune in den Emiraten. Wenn das zähe Geschäft zustande kommt, würde das Abwasser eines gesamten Stadtgebietes von Al Ain mit Biofiltern aus Gera vom Geruch befreit, hofft Manager Herbert Zölsmann.

Was wie eine Erfolgsstory klingt, ist nicht ohne Mühe. Um an große Aufträge zu kommen, für die UGN das Know-How wohl hätte, sind Referenzobjekte nötig. Die aber hat das noch junge  vierköpfige Unternehmen bislang nur begrenzt zu bieten.

 


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