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»Ostthüringer Zeitung« Dezember 2005

Besuch in boomender Stadt

UGN-Umwelttechnik vertieft Kontakte und knüpft neue Bande nach Dubai

 

An einem Tisch für Wirtschaftskontakte (v.r.n.l.) Kerstin Uckrow, German Technology & Information, H.E. Abdallah Sultan Al Owais, Dep. Minister für Wasser und Energie der Vereinigten Arabischen Emirate, Kerstin Kramer und Herbert Zölsmann, beide Geschäftsführer der UGN-Umwelttechnik GmbH

 

Um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue anzubahnen, weilten die Geschäftsführer der UGN-Umwelttechnik GmbH Gera, Herbert Zölsmann und Kerstin Kramer, am letzten Wochenende in Dubai.
Kernpunkt war das Gespräch mit H.E. Abdallah Sultan Al Owais, dem Dep. Minister für Wasser und Energie der Vereinigten Arabischen Emirate, das durch die Geschäftsführerin der Firma German Technology & Information in Dubai, Kerstin Uckrow, vermittelt wurde, um weitere Möglichkeiten für den Einsatz spezieller Abluftbehandlungsanlagen von UGN zu erörtern.

Außerdem diente der Kurzbesuch dazu, mit dem örtlichen Vertriebspartner die Weiterverfolgung bestehender Projekte zu diskutieren und den Abwasserabteilungen der Stadtverwaltungen von Dubai und Sharja einen Besuch abzustatten.

Das Problem besteht darin, bei der rasanten Projektentwicklung an allen Stellen und in allen Bereichen der Städte gleichzeitig zur rechten Zeit am rechten Ort mit den zuständigen Verantwortlichen konkrete Festlegungen treffen zu können. „Der Bauboom in Dubai, der zur Zeit abläuft, ist bar jeglicher Vorstellungskraft“, sagte Kerstin Kramer, die auch in ihrer Eigenschaft als Kreisgeschäftsstellenleiterin des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) Landkreis Greiz immer für ihre Mitgliedsunternehmen die Augen nach Kontakten offen hält.

„Die Entwicklung übersteigt das, was wir in den letzten drei Jahren an grandiosen Projekten kennen lernen durften, um ein Vielfaches“, so Kramer. Leider seien die Chancen für Bauunternehmen aus Europa hier auch nicht besonders gut, da ein weltweites Preisdumping eingesetzt hat, schätzt Kramer ein. Aber für Hersteller von Nischenprodukten hoher Qualität und für Firmen, die quasi „Huckepack“ auf bestehende Projekte aufspringen können, seien gute wirtschaftliche Möglichkeiten gegeben. „Das heißt allerdings harte Arbeit, Präsenz vor Ort und geduldiges Durchhalten, denn auch im emiratischen Wunderland fliegen die gebratenen Tauben nicht von allein in den Mund“

Beeindruckt habe die Tatsache, dass allein die Nachbarstadt von Dubai, Sharja, mehr als zehn große Industriegebiete dicht besiedelt sind und ab nächstem Jahr für die Entwicklung der Hauptstadt des Nachbaremirats Abu Dhabi 60 Milliarden US-Dollar bereit stehen. „Es wird nicht mehr nur darauf gebaut, die Früchte des Erdöls zu ernten, sondern an die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung gedacht“, meint die BVMW-Kreisgeschäftstellenleiterin und UGN-Geschäftsführerin.
Trotz intensiver Umstrukturierung in den verantwortlichen Verwaltungen und Veränderung der Ansprechpartner ist die UGN optimistisch, ab Frühjahr 2006 angeschobene Projekte im Bereich der Geruchs- und Schadstoffbeseitigung realisieren zu können.

 


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