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»Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt« 23. März 2012

Zum Entschwefeln von Biogas...

 

...hat Herbert Zölsmann von der Geraer UGN-Umwelttechnik ein Verfahren entwickelt, bei dem er Filtermaterial aus Zellulosegranulat einsetzt.

Auf die Pellets aus Zellulosefasern sind weitere Bindemittel und Additive, zum Beispiel Eisenoxidhydrat, eingearbeitet.

Das Granulat wird in einen speziellen Filterreaktor eingebracht, durch den das Biogas geleitet und dabei entschwefelt wird. Der vom Granulat aufgenommene Schwefel kann mit Frischwasser mehrmals ausgewaschen und damit wieder neue Pufferkapazität geschaffen werden. Als Standzeit für das Granulat gibt Zölsmann etwa ein bis zwei Jahre an, dann muss der komplette Filterinhalt ausgetauscht werden.

Für eine 75-kW-Biogasanlage kalkuliert er eine Filtergröße von etwa zwei Kubikmetern. Ein Kubikmeter des Granulats wiegt etwa 450 Kilogramm; der Preis für ein Kilogramm liegt bei etwa 1,25 Euro. Der Preis für ein komplettes Filtersystem für eine 75-kW-Anlage einschließlich Granulat liegt bei etwa 5000 bis 8000 Euro.

 


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